SYSTEMIC PROJECTMANAGEMENT

   
 TYPISCHE AUFGABENPAKETE

Koordinierung komplexer technischer Module im Entwicklungs- und Serienprozess
In Südchina wollte einer der weltweit größten Automobilhersteller über einen Systemlieferanten Zierleisten für ein neues Volumenmodell produzieren lassen. Da die Produktqualität nicht passte, holte er die Spritzguss-Experten von Schnitzer. Für die Fertigung von hinterspritzten Folien bedarf es einer intensiven Planung und strukturierter Vorgehensweise: Der chinesische TIER1 hatte zwar die geeigneten Maschinen, doch diese waren nicht perfekt eingestellt. Außerdem gab es Know-how-Defizite bei den Mitarbeitern. Zu den Aufgaben des Schnitzer-Teams gehörte es, die Werkzeuge systematisch auszulegen und die Werkzeugerstellung zu begleiten, die Fertigungsprozesse zu definieren und den Workflow zu steuern und zu überwachen. Darüber hinaus waren die Fachleute aus dem Allgäu für die Schulung des Bedienpersonals zuständig.

Gefräste Prototypteile: Kleinstserien schnell und kostengünstig
Als Alternative zu Standardverfahren für die Prototypenbeschaffung bietet Schnitzer Prototypenteile, die in China im Originalmaterial aus dem Vollen gefräst werden. Die Vorteile: um ein Drittel geringere Kosten gegenüber dem Bau eines Prototypenwerkzeugs und daraus resultierend schnellere Umsetzung von Änderungen. Das Verfahren eignet sich für Kleinstserien bis ca. 100 Bauteile.

Strategische und operative Unterstützung im Bereich Qualitätsmanagement
Identifizieren und Beheben von Qualitätsmängeln bei Wipptasten für ein Fahrzeug der Oberklasse bei einem Schalterproduzenten, seinem Montage-Subunternehmer, dem Folienlieferanten und dem Hersteller des Werkzeugs.

Internationale Projektsteuerung
Für die Prototypenfertigung eines Automobilherstellers in den Werken in Deutschland, China, USA, Korea und Australien übernahm Schnitzer die Koordination von Bedarfen. Aufgabe war es, für Autositzbelieferungen die Termine, Mengen, Baustände und Varianten in den einzelnen Werken abzufragen,  mit den vorhandenen Kapazitäten der Lieferanten zu synchronisieren und Bestellungen zu veranlassen.

Werkzeugkalkulation, Projektmanagment und Consulting
Werkzeugmanagement für die neue, crashaktive Kopfstütze eines Sitzherstellers. Schnitzer-Ingenieure und -Techniker bewerteten die Werkzeugkosten und übernahmen das Controlling für die Fertigstellung der Werkzeuge für Kopfstützenbügel und Schaum. Sie fragten für den Technischen Einkauf mehrere potenzielle Serienlieferanten an und werteten ihre Angebote aus. Zusätzlich berieten sie das Unternehmen bei der Bauteilentwicklung und bei konzeptionellen Fragen, beurteilten die zu beschaffenden Bauteile nach technischen und wirtschaftlichen Kriterien, erstellten und überwachten die Einzelkomponenten-Terminplanung und berechneten Werkzeugauslegungen unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Schließlich nahmen sie an Preisverhandlungen mit Kunden teil und kalkulierten kritische Preisuntergrenzen.

Lieferantenbewertung und -auswahl
Für den Systemlieferanten eines Automobilherstellers beurteilte Schnitzer die Unternehmen, die als mögliche Werkzeuglieferanten infrage kamen. Schnitzer griff auf seine umfangreiche Lieferantendatenbank zurück, die Informationen aus annähernd 20 Jahren Projektarbeit beinhaltet. Die so entstandene Shortlist zeigte der Systemlieferant seinem Kunden, dem Automobilhersteller. Dieser erteilte Schnitzer daraufhin direkt den Auftrag, sich ausgewählte Werkzeugmacher aus der Liste vor Ort anzuschauen und zu bewerten.

Risikobewertung durch Vertragsprüfung
Als ein Zulieferer mit der Produktion von Bauteilen beginnen wollte, stellte die Geschäftsleitung fest, dass sie die vom Kunden geforderte Sauberkeit nicht sicherstellen kann bzw. nur durch eine erhebliche Zusatzinvestition, die sich kaum amortisieren würde. Die Fachleute von Schnitzer verglichen die geforderten Sauberkeitsnormen und -spezifikationen mit Regelwerken des VDA und führten zahlreiche Fachgespräche mit Partikelanalyselaboren. Dabei fanden sie heraus, dass die vom OEM erwünschten Sauberkeitswerte zwar – mit viel Aufwand – nachzuweisen waren, dass es sich hierbei aber eher um einen theoretischen Wert handelte, der nach aktuellem Stand der Technik praktisch nicht einzuhalten war. Vor diesem Hintergrund verhandelten die  Schnitzer-Experten mit Vertretern des OEM und konnten für ihren Kunden erreichen, dass die Sauberkeitsanforderungen in den Lieferantenverträgen grundlegend verändert wurden.

Coaching von Projektteams, bestehend aus Mitgliedern verschiedenster Bereiche

Organisation und Abwicklung von Verlagerungsszenarien

Betreuung von Bauteilentwicklungen

Erstellung belastbarer Bauteil- und Betriebsmittelkalkulationen und deren Verhandlung

Erstellen von Betriebsmittelexpertisen

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