SYSTEMIC PROJECTMANAGEMENT

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03/2017

Agilität oder Kontrollverlust?

Scrum, Kanban, LEAN – welches Unternehmen beschäftigt sich nicht täglich mit Herausforderungen und Methoden, um schnell auf die Dynamik seiner Märkte reagieren zu können? Das Mittel scheint klar: Agilität in den organisatorischen Strukturen. Und wie werden Unternehmen agil? Was zunächst wie ein Widerspruch klingt, ist keiner – denn Agilität beginnt bei den Prozessen.

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07/2016

Industrie 4.0 – mehr als nur Digitalisierung

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In den Fachzeitschriften rund um Produktion und Technik erfreut sich der Begriff der „Industrie 4.0“ schon seit einiger Zeit großer Popularität. Aber spätestens seit Smart Watch, Smart Home und dem Internet der Dinge ist das Thema von vernetzten Einheiten auch im alltäglichen Leben angekommen.

Auch die Schnitzer Group stellt sich als anspruchsvoller technischer Dienstleister diesem entscheidenden und zukunftweisenden Thema: Durch unseren Einsatz in verschiedensten technischen Projekten weltweit, und immer an der Schnittstelle zwischen Management und Technik, sehen wir uns bei innovativen Themen als Richtungsgeber mit Fachwissen und Engagement.

Dabei stellen wir fest, dass im Bereich der Industrie 4.0 mit den Stichworten „Internet der Dinge“ und „Smart Factory“ teils viele Interpretationen und Unsicherheiten bestehen. Viele Unternehmen stellen sich die Frage, welche Technologien tatsächlich die Eigenschaften von „4.0“ aufweisen und welche nicht? Und wie gilt es den neuen Herausforderungen für alle Unternehmensbereiche zu begegnen?

Der wichtigste Punkt der Aufklärungsarbeit beginnt bei der Definition der „Industrie 4.0“ – diese ist mehr als die reine Digitalisierung der Industrieumgebung. Wer seine Produktion heute automatisiert oder digital vom PC aus steuert, ist zwar flexibel und gut aufgestellt, aber noch nicht bei 4.0 angelangt. Die Smart Factory – sprich die intelligente Fabrik – zeichnet sich durch ihre Eigenschaft als sogenanntes „cyber-physikalisches System“ aus. Das bedeutet zunächst nichts anderes, als die vollständige systemseitige Vernetzung, sprich Verkabelung von Entwicklung, Produktionsmaschinen und Informationstechnologie. Soweit gilt die Industrie 3.0 mit ihrem digital gesteuerten Konzept der flexiblen Automatisierung. Der Innovationscharakter besteht aber heute darin, diese infrastrukturell verbundenen Einheiten auch logisch bzw. intelligent miteinander zu vernetzen. Aus dem computergesteuerten System wird ein sich selbst steuerndes System von Computern.

Was ähnlich klingt, unterscheidet sich grundlegend in der Entscheidungskompetenz der einzelnen Prozesseinheiten. Wo heute der Roboter ein Problem an die Betriebsdatenerfassung des PPS-Systems meldet, soll er in der Fabrik von morgen direkt mit den umliegenden Anlageneinheiten kommunizieren. So kann ohne Eingriff des Operators ganz autonom eine Entscheidung herbeigeführt werden, die das Produktionsprogramm an die aktuellen Ressourcen anpasst.

Die Verfügbarkeit derartiger Informationen in Echtzeit ermöglicht es dem Kunden, einen bis dahin nicht dagewesenen Einblick in die Lieferkette zu bekommen. Ganz im Sinne der Schnitzer Group entsteht maximale Transparenz und Flexibilität über die gesamte Supply Chain.

Die Vorbereitung auf ein solches 4.0-Szenario ist kompliziert – ähnlich wie bei der Erfindung von Flash-Speicher und Digitalfotografie sind einzelne dieser disruptiven Entwicklungen schwer vorhersehbar, können aber bisherige Methoden und Prozesse vollständig ersetzen. Begegnen können Firmen dieser Herausforderung etwa durch das Verbinden von bisher unabhängigen, scheinbar konträren Wissensbereichen wie etwa IT und Werkzeugbau. Wer sich außerdem kontinuierlich kritisch hinterfragt und kreativen Köpfen den Freiraum für echte Innovationen schafft, ist gut aufgestellt.

Wer weitere Informationen sucht: Neben dem VDI und der Plattform Industrie 4.0 der Bundesregierung beschäftigen sich auch zahlreiche Wissenschaftsinstitute wie etwa das Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) der Fraunhofer Gesellschaft mit dem Thema. Auch die Schnitzer Group befasst sich täglich mit Produktion und Prozessinnovationen. Fordern Sie uns und unser Netzwerk gerne mit Ihrem Projekt!

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Maximilian Köppel
Systemic Projectmanagement

 

04/2016

Seminarangebot Großrevision der DIN EN ISO 9001:2015
Auswirkungen auf bestehende QM-Systeme
Termin: 23. und 24. Mai 2016 bei der Schnitzer Group in Wangen

Seit Ende Oktober ist die neue DIN EN ISO 9001:2015 in deutscher Sprache veröffentlicht. Neben einer komplett überarbeiteten Struktur finden sich neue Anforderungen an das Engagement der obersten Leitung, den risiko- und prozessorientierten Ansatz, Erleichterungen bei der Dokumentation sowie Forderungen nach Wissensmanagement. Mit diesem Seminar erhalten die Teilnehmer umfassende Informationen über die Veränderungen, deren Interpretation sowie Möglichkeiten zur Umsetzung. Das Seminar eignet sich als Fortbildung für Beauftragte sowie für Auditoren und entspricht den Anforderungen der Deutschen Akkreditierungsstelle DAkkS aus dem Dokument "Anleitung zum Übergang ISO 9001:2015".

Die Schnitzer Group veranstaltet dazu am 23. und 24. Mai 2016 in Wangen ein Seminar, dass dieses Thema ausführlich behandelt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und orientiert sich nach dem Eingang der Anmeldungen.

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03/2016

Schlüsselfaktoren im Verlagerungsmanagement

Interview mit Herbert Hojnick,

Geschäftsführer Schnitzer International Swiss GmbH

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02/2016

Je kritischer ein Projekt wird, umso wichtiger ist es eine objektive Basis für die Bewertung der notwendigen Maßnahmen zu erhalten.

Lesen Sie mehr dazu im nachfolgenden Beitrag und in unserem aktuellen

>Newsletter 02/2015<

 

OBJEKTIVE BASIS SICHERT

DEN SERIENANLAUF 

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Der Zeitdruck war groß, der Zulieferer war dabei, vier wesentliche Komponenten für vier verschiedene Autotypen zu entwickeln und für den Serienanlauf vorzubereiten, die letzten Tests für die Abnahme liefen – da passierte es: Die Komponente konnte eine wesentliche Funktion nicht erfüllen, das Projekt schien gescheitert zu sein. Und das wenige Wochen vor dem Produktionsstart!

Wie kam es dazu, hatte doch im Projektmanagement theoretisch alles gestimmt? Tatsächlich gab es in der Entwicklungsphase zahlreiche Änderungswünsche vom Kunden, die hektisch umgesetzt, aber nicht systematisch dokumentiert wurden. Die folgenden Diskussionen zwischen den Teams beim Zulieferer und dessen Lieferanten waren wenig zielführend, zu verworren war die Situation.

Die Aufgabe für die vier Schnitzer-Mitarbeiter war klar: Sie mussten das Projekt kurzfristig so zum Laufen bringen, dass die Serie starten konnte. „Wir haben zunächst alle Beteiligten intensiv befragt, um einen einheitlichen Informationsstand zu erhalten“, erklärt Peter Schnitzer. „Dafür haben wir unsere eigenen Methoden eingesetzt, unabhängig von den bestehenden Systemen von Hersteller, Komponenten- zulieferer und dessen Lieferanten.“ Auf dieser „neutralen“ Basis konnte das Schnitzer-Team für jedes Bauteil den aktuellen Stand feststellen und definieren, wer wann was zu liefern hat.

Damit war klar, wie das Projekt zu retten ist. Vor allem konnte der Zulieferer mit seinem Kunden transparent aufzeigen, wo die Schwachstellen waren und wie sie ge- meinsam behoben werden können. Während bei diesem dringenden Projekt sukzessive der Druck herausgenommen werden konnte, war der Zulieferer in der Lage, nachträglich seine eigene Dokumentation auf den neuesten Stand zu bringen. Und er bekam zusehends Freiraum, sich um die anderen drei anstehenden, ebenfalls zeitkritischen Projekte zu kümmern

 

01/2016

Die Unterschiede im Projektmanagement…

Was sind die Herausforderungen im heutigen Projektmanagement?

Welchen Nutzen bietet die Herangehensweise der Schnitzer Group in den Projekten mit Systemic Projectmanagement?

Lesen Sie mehr darüber in der Titelgeschichte des aktuellen Newsletters

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